Dr. med. Christian-Alexander Demisch

Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychottherapie, Weimar

Ich muss da etwas loswerden. Auch im Urlaub geht die Diskussion munter weiter:

Wenn wir in einem Jahr feststellen, dass Corona gar nicht so schlimm war, dann haben wir einfach ein paar Monate eine Maske getragen. Sie nervt vielleicht, aber sie tut uns nicht weh.

Wenn wir aber in einem Jahr feststellen, dass Corona viel schlimmer ist, als uns die ganzen Verschwörungstheoretiker einreden wollen, was dann?

Wenn ich eine Maske in der Öffentlichkeit trage, möchte ich, dass Du folgendes weißt:

🔵 Ich bin gebildet genug, um zu wissen, dass ich asymptomatisch sein könnte und dir trotzdem das Virus geben kann.

🔵 Nein, ich ′′ lebe nicht in Angst ′′ vor dem Virus. Ich möchte nur Teil der Lösung sein, nicht Teil des Problems.

🔵 Ich habe nicht das Gefühl, dass die Regierung mich kontrolliert. Ich habe das Gefühl, dass ich als Erwachsener etwas zur Gesellschaft beitragen kann.

🔵 Die Welt dreht sich nicht um mich. Es geht nicht nur um mich.

🔵 Wenn wir alle mit Rücksicht auf andere Menschen leben könnten, wäre diese Welt ein viel besserer Ort.

🔵 Das Tragen einer Maske macht mich nicht schwach, ängstlich, dumm oder gar ′′kontrolliert.“ Das macht mich rücksichtsvoll.

Wenn du darüber nachdenkst, wie du aussiehst, wie unangenehm es ist oder was andere über dich denken, stell dir einfach jemanden vor, der dir nahe steht – ein Kind, ein Vater, eine Mutter, Großeltern, eine Tante oder ein Onkel – der an einem Beatmungsapparat hängt und trotzdem erstickt, allein ohne dich oder ein Familienmitglied, das am Bett erlaubt ist.

Frag dich, ob du etwas hättest machen oder sagen können.

War es das Risiko wert?

Masken tragen ist nicht politisch. Es ist Ausdruck von gesundem Menschenverstand in dieser schwierigen Zeit!

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PS: Gerade die größten Männer machen bei den Masken Mimimi. Ärzte und Krankenpflege schaffen das auch. Sogar den ganzen Tag. Nicht nur 15 min im Supermarkt.